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Sopranistin Marjukka Tepponen erhält den Rudi-Häussler-Preis 2026

Portrait Marjukka Tepponen
Marjukka Tepponen © Semperoper Dresden/Sebastian Hoppe

Die Stiftung Semperoper – Förderstiftung zeichnet die finnische Sopranistin Marjukka Tepponen mit dem Rudi-Häussler-Preis 2026 aus. Die Preisverleihung findet am Samstag, den 3. Oktober 2026 im Anschluss an die Aufführung Carmen in der Semperoper Dresden statt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Künstlerpersönlichkeiten, die in besonderer Weise zur künstlerischen Exzellenz der Semperoper beitragen. 

Mit dem Rudi-Häussler-Preis 2026 ehrt die Stiftung Semperoper – Förderstiftung die finnische Sopranistin Marjukka Tepponen für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen. Seit Beginn ihrer Ensemblemitgliedschaft in der Spielzeit 2024/25 hat sie sich in bemerkenswert kurzer Zeit zu einer prägenden Künstlerpersönlichkeit an der Semperoper Dresden entwickelt. Mit vokaler Strahlkraft, darstellerischer Wahrhaftigkeit und großer künstlerischer Präsenz begeistert sie das Dresdner Opernpublikum.

Ausgebildet in ihrer Heimat Finnland sowie in Wien, begann Tepponen früh eine internationale Karriere. Nach ihrem Debüt als Violetta in Giuseppe Verdis La traviata im Jahr 2009 an der Oper in Jyväskylä führte ihr Weg unter anderem an die Finnische Nationaloper in Helsinki. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem Debüt an der Metropolitan Opera als Tatjana in Peter Tschaikowskys Eugen Onegin. Engagements an renommierten Häusern und Festivals wie der Seattle Opera folgten. Bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen brillierte Markukka Tepponen in der Titelpartie als "La traviata".

An der Semperoper Dresden überzeugte Marjukka Tepponen bereits in ihrer ersten Spielzeit in zahlreichen zentralen Partien: als Margarete in Arrigo Boitos Mefistofele, als Cio-Cio-San in Giacomo Puccinis Madama Butterfly, als Tatjana in Peter Tschaikowskys Eugen Onegin und als Liù in Giacomo Puccinis Turandot. Einen besonderen künstlerischen Höhepunkt bildete ihre Interpretation der Blanche de la Force in Francis Poulencs Dialogues des Carmélites. Auch in der Spielzeit 2026/27 ist sie in bedeutenden Rollen zu erleben – darunter als Micaëla in Georges Bizets Carmen und als Katerina in der von der Stiftung Semperoper geförderten Neuproduktion The Greek Passion von Bohuslav Martinů. In der Wiederaufnahme von Ruggero Leoncavallos Pagliacci übernimmt sie zudem die Partie der Nedda. 

„Marjukka Tepponen überzeugt durch eine besondere Verbindung aus technischer Souveränität, musikalischer Intelligenz und emotionaler Wahrhaftigkeit. Ihre klare Diktion, ihre stilistische Sicherheit und ihr feines Gespür für dramatische Entwicklungen machen sie zu einer Künstlerin, die Figuren nicht nur interpretiert, sondern ihnen eine unverwechselbare, berührende Gestalt verleiht“, sagt Intendantin Nora Schmid.