Oper
Die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und absolvierte anschließend an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten ihre Regie-Ausbildung mit dem Schwerpunkt Oper. Ihre Karriere begann 2001 nach einem Workshop bei Willy Decker, nachdem sie zuvor einen Master-Abschluss in niederländischer Literatur und Poesie an der Universität Amsterdam erlangt hatte. 2019 inszenierte sie Legrenzis La divisione del Mondo in Straßburg und Rameaus Hippolyte et Aricie in Zürich. Zu ihren bemerkenswerten Produktionen zählen Humperdincks Königskinder in Dresden und Verdis La traviata in Bern. In der Saison 2021/22 arbeitete sie an der Komischen Oper Berlin mit Janáčeks Katja Kabanova und inszenierte Poulencs Dialogues des Carmélites am Opernhaus Zürich. Den Auftakt der Tudor-Trilogie von Donizetti gab sie mit Anna Bolena in Amsterdam. In der Saison 2023/24 kehrte sie nach Kopenhagen mit La clemenza di Tito zurück, ins Opernhaus Zürich für Rameaus Platée und nach Amsterdam für Donizettis Roberto Devereux. Ihr Debüt bei den Münchner Opernfestspielen gab sie mit einer hochgelobten Inszenierung von Pelléas et Mélisande. Die Saison 2022/23 führte sie nach Prag mit Zemlinskys Kleider machen Leute und zurück nach Amsterdam für Donizettis Maria Stuarda. Im Teatro San Carlo in Neapel inszenierte sie erneut Anna Bolena. Mit der Inszenierung von Engelbert Humperdincks Königskinder gab Jetske Mijnssen in der Saison 2014/15 ihr Debüt an der Semperoper Dresden und kehrt nun in der Saison 2025/26 mit Dialogues des Carmélites an das Haus zurück. (Stand: 2025)