Szenenausschnitt aus der Produktion Parts and Pieces
Ballett

Parts and Pieces

Kinsun Chan

Kinsun Chans Ballett ist von dem Gedanken inspiriert, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen.

Das Semperoper Ballett im Staatsschauspiel, Kleines Haus

Premiere
8. Mai 2026

Termine & Besetzungen

08
Fr
Mai 2026
19.30 Uhr
Premiere
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19.30 – 21.30 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

09
Sa
Mai 2026
19.30 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19.30 – 21.30 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

10
So
Mai 2026
19 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19 – 21 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

22
Fr
Mai 2026
19.30 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19.30 – 21.30 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

23
Sa
Mai 2026
19.30 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19.30 – 21.30 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

04
Sa
Juli 2026
19.30 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19.30 – 21.30 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

05
So
Juli 2026
19 Uhr
Verkaufsstart am 8. April 2025 um 10 Uhr
Dauer
19 – 21 Uhr
Ort
Staatsschauspiel, Kleines Haus 1
Semperoper Ballett

Elektronische Musik und Live-Klavier

Kurz gefasst

Übersetzt heißt sie „Goldverbindung“ oder „Narben aus Gold“ – die jahrhundertealte japanische Reparaturmethode genannt Kintsugi. Anhand dieser werden Scherben von zerbrochenen Keramikoder Porzellangefäßen mit Urushi-Lack geklebt und Risse mit Goldstaub kenntlich gemacht. Entstandene Schäden gilt es nicht zu kaschieren, sondern die verborgene Geschichte eines wertvollen Objekts zu zelebrieren. Hinter diesem seit dem 16. Jahrhundert verbreiteten Handwerk steckt der eng mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung stehende Gedanke, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen. Diese Komponenten symbolisieren den Fluss des Lebens, des Werdens und Vergehens allen Seins.

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Die auch Wabi-Sabi genannte Ästhetik inspiriert Kinsun Chan zu eigener Lesart, die er nicht nur auf die Choreografie, sondern auch auf die Ausstattung des Tanzabends überträgt. So wird er bereits vorhandenen Kulissen und Kostümen neues Leben einhauchen wie auch den „alten“ Objekten im Sinne der Kintsugi-Idee der Verwandlung einen neuen Wert verleihen. Die Würdigung der Imperfektion stellt gerade auf dem Gebiet Tanz einen spannenden Aspekt dar, da diese Kunstform Mängel traditionell auszuklammern scheint. Chan folgt in seiner Choreografie im Gegensatz dazu dem Gedanken, eigene Schwächen zu akzeptieren und in der Unvollkommenheit des Individuums dessen Einzigartigkeit zu begreifen.